Institut für Traumapädagogik Berlin

Modalitäten und Termine

Teilnahmebedingungen

Die Weiterbildungen unseres Instituts eignen sich für Fachkräfte mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung (Fachschulen) sozialadministrativer, erzieherischer oder pflegerischer Berufe (insbesondere Erzieher*innen, Pflegefachkräfte, Hebammen, Ergotherapeut*innen, Physiotherapeut*innen, Logopäd*innen o.Ä.) oder Hochschul- und Fachhochschulabsolvent*innen mit psychologischen, pädagogischen und verwandten Abschlüssen, z.B. Dipl.-Psycholog*innen und Ärzt*innen, Dipl.-Pädagog*innen, Dipl.-Sozialarbeiter*innen und Dipl.-Sozialpädagog*innen, Dipl.-Heilpädagog*innen, Sonder-Pädagog*innen, Lehrer*innen, Dipl.-Theolog*innen, Dipl.-Soziolog*innen oder analoge Abschlüsse (BA, MA).

Teilnehmer*innen müssen mit ihrer Bewerbung 3 Jahre Berufserfahrung im pädagogischen oder sozialen Arbeitsfeld nachweisen (dazu zählen auch Praktika und Anerkennungsjahre). Diese Berufserfahrung muss spätestens zum Zeitpunkt des Abschlusses der Weiterbildung (Kolloquium) gegeben sein, die im Durchschnitt dieser drei Jahre mindestens 50 % einer vollen Stelle umfassen muss.

Kosten

Die Kosten für die Teilnahme an der Weiterbildung zur Traumapädagog*in und/oder Traumafachberater*in inklusive traumapädagogischer Supervision betragen 2.500,- Euro für einen der beiden Abschlussschwerpunkte, bzw. 2950,- Euro für beide Abschlussschwerpunkte. Alle Kurskosten inklusive Materialien. Kosten für Anreise und Übernachtung sind in der Kursgebühr nicht enthalten.

Traumapädagogische Weiterbildung ist ein Prozess, in dem einerseits fachliche Kenntnisse vermittelt werden, andererseits aber auch persönliche und professionelle Weiterentwicklung stattfindet. Die Leitung des Instituts für Traumapädagogik Berlin behält es sich deshalb vor, die Weiterbildung für Teilnehmende, bei denen eine solche Weiterentwicklung gut begründet nicht absehbar ist, nach dem Basiskurs zu beenden. In einem solchen Fall kommen die Dozierenden und die Leitung des ITB rechtzeitig auf die betreffenden Teilnehmenden zu. Dies ist allerdings erstens ein sehr seltener Fall und zweitens kein negatives Urteil über die betreffenden Teilnehmenden. Vielmehr spiegelt es die fachliche Einschätzung, dass eigene persönliche und professionelle Entwicklung und traumapädagogischer Anspruch derzeit nicht ausreichend gut zusammengeführt werden können. Etwaige Überzahlungen werden in einem solchen Fall selbstverständlich erstattet.

Unsere Weiterbildungen sind als Bildungsveranstaltungen gemäß §11 Berliner Bildungsurlaubsgesetz anerkannt.

Unsere Weiterbildungen in Traumapädagogik sind von der Umsatzsteuer gemäß § 4 Nr. 21 Buchstabe a Doppelbuchstabe b (UStG) befreit.

Ort der Weiterbildung

Die Weiterbildung  wird in den Räumen des Forum Gesundheit Neukölln in der Weserstraße 175 in 12045 Berlin vom Dozent*innenteam des ITB durchgeführt.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihr Anmeldeformular unterzeichnet und mit ausgefülltem Lebenslauf an das Institut für Traumapädagogik Berlin (ITB), Graefestr. 14, 10967 Berlin oder als Scan via Mail an info@traumapaedagogik-berlin.de.

Im Falle fachlicher und spezifisch im Bereich der reflexiven Professionalisierung liegenden Schwierigkeiten bei Ausbildungskandidat*innen behält sich das ITB vor, eingehende Gespräche mit der betroffenen Person zu führen und als finale Möglichkeit die Ausbildung mit einer Teilnahmebescheinigung nach dem Basiskurs zu beenden. Ggf. zu viel gezahlte Beiträge werden in diesem Fall selbstverständlich vom ITB erstattet.

Bitte keine Einschreiben.

Bitte beachten Sie, dass das Anmeldeformular gleichzeitig Ihr Ausbildungsvertrag ist, drucken Sie sich deswegen eine Kopie für Ihre Unterlagen aus.

Bei Fragen zu den Teilnahmebedingungen oder unseren Angeboten können Sie gerne Frau Astrid Koch-Dabbert via Mail (info@traumapaedagogik-berlin.de) kontaktieren.

Wichtige Anmerkungen zu Weiterbildungen in Zeiten von Corona:

Aufgrund der deutschland- und weltweit andauernden Pandemie halten wir uns vor, von den geplanten Präsenzveranstaltungen einzelne Teile der Weiterbildung als Online-Kurse anzubieten. Uns ist dabei der Schutz der Gesundheit der Teilnehmer*innen und Dozent*innen oberste Priorität und wir werden die Präsenzveranstaltungen nur durchführen, wenn das Risiko einer Infektion nach den aktuellen Informationen als gering eingeschätzt werden kann und sich die regionalen Vorschriften nicht wieder verschärfen sollten.


WB-TP-14-21/22 (Freitag/Samstag)
Die Kurstermine (vorbehaltlich möglicher Änderungen) Grundkurs:
1. Block: Einführung in die Psychotraumatologie &
theoretische Grundlagen der Traumapädagogik/
traumazentrierten Fachberatung
am 24./25. September 2021

2. Block: Folgen psychischer, speziell interpersoneller
Traumatisierungen in der kindlichen und adoleszenten
Entwicklung
am 29./30. Oktober 2021

3. Block: Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit in
pädagogischen & beraterischen Handlungsfeldern
am 19./20. November 2021

4. Block: Methodenbereiche & methodische Zugänge
traumasensibler Arbeit, Techniken der Stabilisierung und
Erregungsregulation. Traumadiagnostische Verfahren
am 10./11. Dezember 2021

5. Block: Traumasensibles Handeln in Institutionen,
sekundäre Traumatisierungen und Selbstfürsorge
am 14./15. Januar 2022

6. Block: Vertiefende Erarbeitung zentraler Konzepte
psychischer Traumatisierung und Reflexion der
Praxiserfahrungen mit dem bisher erworbenen Wissen
des Basiskurses
am 18./19. Februar 2022

1. Block Schwerpunkt Traumapädagogik:
18./19. März 2022
1. Block Schwerpunkt traumazentrierte
Fachberatung: 08./09. April 2022
2. Block Schwerpunkt Traumapädagogik:
13./14. Mai 2022
2. Block Schwerpunkt traumazentrierte
Fachberatung: 17./18. Juni 2022
3. Block Schwerpunkt Traumapädagogik und Schwerpunkt traumazentrierte FachberatungAbschluss-Colloquium: 01./02. Juli 2022

Anmeldeformular für WB-TP-14-21/22 (PDF)

WB-TP-15-21/22 (Samstag/Sonntag)
Die Kurstermine (vorbehaltlich möglicher Änderungen) Grundkurs:
1. Block: Einführung in die Psychotraumatologie &
theoretische Grundlagen der Traumapädagogik/
traumazentrierten Fachberatung
am 02./03. Oktober 2021

2. Block: Folgen psychischer, speziell interpersoneller
Traumatisierungen in der kindlichen und adoleszenten Entwicklung
am 13./14. November 2021

3. Block: Zentrale Aspekte traumasensibler Arbeit in
pädagogischen & beraterischen Handlungsfeldern
am 04./05. Dezember 2021

4. Block: Methodenbereiche & methodische Zugänge
traumasensibler Arbeit, Techniken der Stabilisierung und
Erregungsregulation. Traumadiagnostische Verfahren
am 08./09. Januar 2022

5. Block: Traumasensibles Handeln in Institutionen,
sekundäre Traumatisierungen und Selbstfürsorge
am 12./13. Februar 2022

6. Block: Vertiefende Erarbeitung zentraler Konzepte
psychischer Traumatisierung und Reflexion der
Praxiserfahrungen mit dem bisher erworbenen Wissen des Basiskurses
am 12./13. März 2022

1. Block Schwerpunkt Traumapädagogik:
02./03. April 2022
1. Block Schwerpunkt traumazentrierte
Fachberatung: 07./08. Mai 2022
2. Block Schwerpunkt Traumapädagogik:
11./12. Juni 2022
2. Block Schwerpunkt traumazentrierte
Fachberatung: 27./28. August 2022
3. Block Schwerpunkt Traumapädagogik und Schwerpunkt traumazentrierte Fachberatung – Abschluss-Colloquium: 17./18. September 2022

Anmeldeformular für WB-TP-15-21/22 (PDF)

Die Weiterbildung wird immer von zwei Dozent*innen des ITB durchgeführt.

Die Kurszeiten sind jeweils von 09:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr (inkl. Pausen).

Die Supervision findet für Teilnehmende mit weitem Anfahrtsweg jeweils freitags von 17-20 Uhr vor den Modulen 4-6 sowie weitere zwei Male vor Aufbaumodulen sowie ein Mal vor dem Kolloquium statt. Für Teilnehmende aus Berlin und Brandenburg werden Supervisionsgruppen mit etwa 6-8 Teilnehmenden gebildet, die ihre Termine frei vereinbaren. Eine gewisse terminliche Flexibilität ist dafür Voraussetzung.

Eine Übersicht der gesamten Inhalte der Weiterbildung finden Sie in unserem
Curriculum Traumapädagogik (PDF, 526KB).

Bitte informieren Sie sich gerne auch über das Curriculum der DeGPT und des Fachverbands Traumapädagogik.